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CampD 2014 – 4 Tage voller Freude – mein Reise- & Erlebnisbericht (part 3)

SAM 3044 - CampD 2014 – 4 Tage voller Freude – mein Reise- & Erlebnisbericht (part 3)

Heute ist es nun soweit. Der dritte und letzte Teil meines CampD 2014 – Berichtes. Wer die ersten beiden Teile verpasst hat, kann diese sich hier und hier nochmal durchlesen.

Ja der dritte Tag im CampD. Es stand das Thema Sport auf dem Tagesplan. Man konnte sich am Vortag aussuchen, woran man man teilnehmen möchte. Neben den ganztägigen Sportarten wie Fußball und Beachvolleyball,standen auch zahlreiche andere Sportarten zur Auswahl.
Darunter vielen dann Bossaball – eine Mischung aus Trampolin und Volleyball, Breakdance, eine Fahrradtour – mit 13 bzw 26 km, Kickboxen mit Anja Renfordt und ihrem Team, ein Kletterturm wurde auch angeliefert und aufgebaut, ein Selbstverteidigungskurs wurde angeboten, Slacklining, Zorbing und Tricking sind zum zweiten mal am Start gewesen. Neu im Programm war der Krus von Bastian Hauck: Stand-Up-Padling (kurz: SuP)! Bei “Schlag den Raab” wurde es schonmal vorgeführt. Tischtennis und Yoga fanden auch irgendwo auf dem Megagelände ihren Platz.
Wer an keinem der Sportprogramme teilnehmen wollte, konnte an Alternativprogrammen teilnehmen. Diese waren:
– Kochen mit Fernsehkoch Ole Plogstedt
– Singen mit der Band ERIN
– Filmworkshop mit Matthias Steiner, Mister AccuCheck und Olympiasieger
– die berühmte CampD Rallye, welche am Ende auch noch gekürt wurde.

Der Tag für mich begann allerdings weniger erfreulich, die ich euch nicht näher aufs Auge binden will, so das ich den kompletten Vormittag in meinem Zelt verbrachte. Nach einer echt wohltuenden Dusche und einer Portion Reis vom wirklich wieder sehr leckerem Mittagsbuffet, machte ich mich dann doch eher auf Fototour um dann anschließend am gemeinsamen Singen mit der Band ERIN teilzunehmen. Es war echt ein verdammt GEILES Gefühl diesen CampD Song gemeinsam mit andern Teilnehmern und der Band zu singen.
Dann war es auch schon Abend und nun war es Zeit für unsern Fackellauf. Eine Stunde lang sollte meine Gruppe rund um die Rennkoppel die Fackel tragen. Dabei war es egal, ob wir sportlich laufen, gemütlich joggen, gehen, tanzen, lachen, springen oder jemand anders tragen. Hauptsache die Fackel blieb in Bewegung. Erschwert wurde es dadurch, dass das liebe Catering direkt an der Laufstrecke den Grill aufgebaut hatte und das leckere Grillgut bereits zubereitete..HUNGAAAA!!!!!!

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Nach dem Abendessen hatten wir dann noch die Möglichkeit, den Abend gemütlich ausklingen zulassen. Entweder mit der dänischen Band “Go Go Berlin” oder beim kleinen Finale der diesjährigen Fußball WM, Brasilien gegen Niederlande.
Ich entschied mich für das WM Spiel, welches die Niederländer mit 3-0 nach Hause brachten. Die “Seleção” wurde im eigenem Land regelrecht zerflückt.
Nach Abpfiff verließen den meisten dann doch die Kräfte und man ging Richtung Schlafstädte.


Der Tag der Abreise:

Ernüchterung machte sich am letzten Morgen in Bad Segeberg breit. Sachen wurden gepackt, ein letztes Mal wurden die Duschen aufgesucht, ein letztes Mal wurde herzhaft gefrühstückt. Für viele, wenn nicht sogar alle, ein sehr emotionaler Moment. Man lernte viele nette Menschen kennen die alle das gleiche haben: Diabetes mellitus Typ 1.
Bei der Abschlussfeier kamen auch mir ein wenig die Tränen, denn es wird nun wieder eine gefühlte Ewigkeit dauern, bis es dieses Megaevent wieder geben wird.

Und was dann kam, war unbeschreiblich. Der CampD – Song von ERIN, welcher am Vortag mit einigen Teilnehmern und Betreuern eingeübt wurde, wurde nun endlich vorgestellt.
Der Titel des Songs ist Leitsatz der Firma “Novo Nordisk”: Changing Diabetes.

Zuvor wurde noch das Ergebnis des Filmeworkshops vorgestellt mit “Dr. Matthias Steiner”:

Und dazu natürlich noch ein paar andere Dinge, die uns Diabetiker ein Leben lang beschäftigen werden:

Frenetischer Jubel kam dann auf, als die letzte Gruppe vom Fackellauf ins große Zelt einlief und die Fackel der Campleitung übergab…und das alles mit dem Ergebnis: WIR HABEN ES GESCHAFFT! Wir sind im Guinness Buch der Rekorde. 62 Stunden. Einsame Spitze und ein mega Dankeschön an alle Läufer. 2011 konnte dieser Lauf aufgrund des Norovirus nicht vollendet werden.

Nachdem auf dieser Punkt abgehakt wurde, ging es wieder Richtung Zelte. Abbauen, einpacken und dann alles in die Workshopzelte schleppen. Am ende wurden sich dann noch geherzt, geknutscht (geh ich mal von aus) und Nummern getauscht. Wer weiß, wie viele Liebschaften an diesen Tagen so entstanden sind.

Um 13:00 Uhr fuhren dann die Busse zum Bahnhof in Bad Oldesloe…5 Stück an der Zahl und einer davon mit Anhänger. Die Rückfahrt im Zug ab Hamburg war dann die letzte Herausforderung die ich noch zu meistern hatte. Ein Ersatz IC…keine Platzreservierung, was dann bedeutete, das man auf einen frei werdenden Sitzplatz hoffen durfte. Von Bremen bis Duisburg hatte ich dann meinen Sitzplatz und konnte ein wenig schlaf nachholen.

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error: Ah Ah Ah!!! Du hast das Zauberwort nicht gesagt

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